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   Lycogala
L. conicum
  26.06.2015
L. epidendrum
  30.05.2013
  04.07.2017
  08.07.2017
Lycoperdon
L. echinatum
L. lividum
L. mammiforme
L. molle
L. perlatum
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L. pyriforme
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Lyophyllum
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L. ambustum
L. anthracophilum
  05.12.2011
L. atratum
L. boudieri
  12.10.2017
L. connatum
L. decastes
L. deliberatum
L. inolens
L. konradianum
  12.08.2016
L. leuco-phaeatum
L. paelochroum
L. rancidum
Lyophyllum paelochroum
Lehmfarbener Rasling  
Lyophyllum paelochroum Clémençon
Funddaten:
29.10.2016, MTB 7725/1/1/2, Ersingen - Gemeindeholz, 480 ü. NN, 2 Ex. im Gras bei Weide (Salix spec.), leg. & det. J. MARQUA.

Fundort:
Ufervegetation, Büsche, Schwarzerlen, Birken, Weiden, Sanddorn auf Vegen carbonathaltigem Auenlehm über Schmelzwasserschotter (Würm-Kaltzeit).

Verbreitung:
Für die Region unbekannt. Erstnachweis für den Ehinger Raum. Im Ulmer und Biberacher Raum nur wenige Funde dieser Art.

Beschreibung:
Hut 50-60 mm breit, jung konvex mit stumpfem Buckel, älter unregelmäßig verbogen, mit eingedellter Hutmitte, ockergrau - blass ocker, älter auch mit schwarzen Flecken, glatt, feucht wachsartig, im Alter etwas schwärzend, Hutrand herabgebogen (Saum). Lamellen zahlreich und sehr dicht stehend, mit Lamelletten untermischt, angeheftet oder schwach ausgebuchtet, jung weiß, älter grau, junge Lamellen bei Berührung schwärzend. Stiel 40-50 x 8-11 mm, zylindrisch, basal etwas verdickt, längsfaserig, jung weißlich - cremefarben, älter grau. Trama weißlich, an der Luft zuerst blauend, dann grau und schließlich schwärzlich umfärbend. Geruch deutlich mehlig/gurkig. Geschmack mild. Sporenpulver weiß, inamyloid.

Sporen [95% • 7 • SAP • v • H2O(nat)] 37-60,6-84,2 x 2,8-3,7-4,7 µm; Q = 11,3-16,3-21,3; Vm = 450 µm³; kugelig - subglobos, hyalin, mit Öltröpfchen, glatt. Basidien langkeulig, 4-sporig, mit Basalschnallen. Tramahyphen mit Schnallen. HDS aus liegenden Hyphen, die nicht gelatinisiert sind.

Anmerkungen:
Sehr ähnlich ist Lyophyllum amariusculum, welche jedoch bitter schmecken soll. Nah verwandt ist auch Lyophyllum caerulescens, die lediglich einen verjüngten und wurzelnden Stiel besitzt, und von einigen Autoren noch zu Lyophyllum paelochroum gerechnet wird.

Systematische Einordnung:
Reich: Fungi
Abteilung: Basidiomycota
Klasse: Agaricomycetes
Ordnung: Agaricales
Familie: Lyophyllaceae
Gattung: Lyophyllum

Falsch verwendeter Name:
Lyophyllum immundum (Berk.) Kühner

Verwendung:
Unbekannt.

Literatur:
  • Clémencon H. (1986) - Schwärzende Lyo- phyllum-Arten Europas. Z.Mycol. 52(1):61-90.
  • ENDERLE M. (2004) - Die Pilzflora des Ulmer Raumes. Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm.
  • KRIEGLSTEINER G. J. & A. KAISER (2000) - Die Großpilze Baden - Württembergs.Band 3: Ständerpilze: Blätterpilze I. Eugen Ulmer.
  • LUDWIG E. (2001) - Pilzkompendium Band 1 Beschreibungen. IHW-Verlag.

(Jürgen Marqua)

Frk. im Gras (JM2644)
 
Ansicht d. Lamellen (JM2644)
 
Querschnitt d. Frk. (JM2644)
 
Detailansicht d. Lamellen (JM2644)
 
Detailansicht d. Huthaut (JM2644)
 
Tafel m. Mikromerkmalen (JM2644)
 

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