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   Illosporiopsis
I. christiansenii
Imleria
I. badia
  Verkostung
Infundibulicybe
I. geotropa
  Verkostung
Inocybe
I. adaequata
I. asterospora
I. erubescens
I. euviolacea
I. brunneo-tomentosa
I. dulcamara
  30.05.2013
I. flocculosa
I. fraudans
I. fuscidula
I. fuscomarginata
I. geophylla
I. godeyi
I. haemacta
I. hirtella
I. lanuginosa var. casimiri
I. lanuginosa var. lanuginosa
I. lilacina
I. maculata
I. margaritispora
I. quietiodor
I. rimosa
I. terrigena
I. whitei
Inonotus
I. dryadeus
I. hastifer
I. hispidus
I. nodulosus
I. radiatus
I. tomentosus
  20.08.2014
Irpex
I. lacteus
  30.12.2015
Ischnoderma
I. benzoinum
Clitocybe geotropa - Einzelverkostung
Mönchskopf - Einzelverkostung  
Infundibulicybe geotropa (Bull.) Harmaja
Funddaten:
06.10.2017, MTB 7623/4/4/1, Briel - Immenhardt, 654 ü. NN, gesellig in der Nadelstreu bei Weißtannen und Fichten (Abies alba, Picea abies), leg. & det. J. MARQUA.

Fundort:
Weißtannenforst mit Fichten und eingestreuten Jungbuchen auf feuchtlehmiger Para-Rendzina (Kalkverwitterung) über Kalk-Molasse (Untere Süßwassermolasse).

Beschreibung:
Roh festfleischig, etwas mürbe. Geruch angenehm fruchtig, nach Orangenblüten, auch etwas stechend. Geschmack säuerlich, etwas fruchtig und süßlich parfümiert, mild.

Beim Schmoren zunächst angenehm würzig wie Hühnerfond riechend, später etwas schwächer wie Gemüsebrühe, aber mit einem etwas süßlichen, fast unangenehmen Beigeschmack. Nach 3 Minuten Schmoren angenehm nussig. Gechmack angenehm würzig, auffallend süßlich, auch ein bischen salzig. Guter nussiger Geschmack.

Volumen-Verlust beim Schmoren: stark.

Kulinarischer Wert:
Mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt sehr schmackhaft und steht den besten Speisepilzen in nichts nach. Eine etwas süßliche Geschmacksnote bleibt.

Beurteilungen in der Literatur:
Wird in der Literatur von bedingt essbar über mittelmäßig bis gut und sehr gut eingestuft, und öfter darauf hingewiesen, dass ältere Exemplare schwer verdaulich sind.

Liste der DGfM:
C. geotropa wird von der DGfM als Speisepilz gelistet.

Anmerkungen:
Der Mönchskopf enthält geringe Mengen Blausäure, die beim Kochen entweicht. GUTHMANN et al berichten von hohen Gehalten an Arsen und Quecksilber.

Literatur:
  • BON M (1999) - Pareys Buch der Pilze. Über 1500 Pilze Europas, davon 1230 in Farbe. Parey-Verlag.
  • GEHRHARDT E (2001) - Der große Pilzführer für unterwegs. Über 1200 Arten, über 1000 Farbfotos. BLV.
  • GUTHMANN J. HAHN C. & REICHEL R. (2011) - Taschenlexikon der Pilze Deutschlands. Quelle & Meyer-Verlag.
  • DGfM (2015) - Positivliste der Speispilze. DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie.

(Jürgen Marqua)

Ungeputzte Frk. (JM2829)
 
Geputzte & geschnittene Frk. (JM2829)
 
nach 1 Minute Schmoren (JM2829)
 
n. 3 Minuten Schmoren (JM2829)
 
n. 5 Minuten Schmoren (JM2829)
 

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